| Valta, moraali ja yhteiskunnallis-historiallinen oppiminen: sivistyshistoriallinen tie kansallissosialistisesta totuuden politiikasta demokratisoiviin uudelleenkoulutusohjelmiin | ||
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Die bedeutendsten institutionellen Untersuchungsmilieus für meine Doktorarbeit sind die erziehungswissenschaftliche Fakultät an der Universität Oulu, die Archiven und die Bibliotheken an der J. W. Goethe Universität und dem Deutschen Institut für Pädagogische Forschung (DIPF) während meiner Forschungs- und Studienreisen nach Frankfurt am Main gewesen. Auch die Seminare der "Forscherschule für Forschung der Ausbildung, besonders für Forschung der Bildungspolitik und vergleichende Forschung" an der Universität Tampere und an der Universität Turku, können als institutionelle Rahmen meiner Studien im Periode 1995–1998, wo ich meine Doktorarbeit geschrieben habe, betrachtet werden. Der Ursprung meines Projekts reicht allerdings in das Jahr 1989 zurück.
Meine Forschungsarbeit erhält bemerkenswerte Einflüsse davon, daß ich die Chance hatte, mit Philosophen/innen, Pädagogen/innen und Studenten/innen dieser Gebiete zu diskutieren, die in deutschem Universitätsmilieu wirkten. Ich hatte die Ehre mit Professor Axel Honneth, dem Amtsnachfolger Jürgen Habermas" zu diskutieren, von dem ich inhaltsreiche Kenntnisse über die Differenzen zwischen der Philosophie von Jürgen Habermas und der Philosophie von Michel Foucault bekam. Die Gespräche mit der Frankfurter Philosophin, Vertretungsprofessorin Andrea Maihofer über die kritische Theorie tönten meine Doktorarbeit auch feministisch. Der Frankfurter Philosoph und Pädagoge Andreas von Prondczynscky"s Geschichten und Quellenmaterial, das er zu meiner Verfügung schenkte, leuchtete die deutsche gegenwärtige erziehungswissenschaftliche Diskurse — auch was die kritische Theorie betrifft. Ich danke die Studentin der Soziologie und Staatslehre Minna-Liisa Niveri und die Studentin der Philosophie Kristiina Becker für wichtige Hintergrundsnachrichten. An dieser Stelle ist es am Platze, auch die Forschungsassistentin Ilona Nykyri und den freien Schriftsteller Wolfgang Albrecht zu danken.
Die Archiven der Frankfurter Schule fungierten als mein Forschungsmilieu im Sommer 1992, 1994, 1996 und im Herbst 1997. Ich danke Dr. P. Tiedemann, Leiter des privaten Theodor W. Adorno -Archivs dafür, daß ich die Erlaubnis bekam, meine Untersuchung da zu machen. Ich danke den ehemaligen Leiter Dr. A. Estermann und den heutigen Leiter J. Stollberg für deren freundliche Hilfe. Einen Sonderdank verdient Dipl.bibl. Günther Kroll. Das Deutsche Institut für Pädagogische Forschung fungierte als mein Forschungsmilieu während kurzer Zeit im Jahr 1996, wenn ich noch den Hintergrund der nationalsozialistischen Pädagogik und der Umerziehungspolitik ergründete. Ich danke Professor Wolfgang Mitter für den Kommentar berührend meine Studien und Dr. Christoph Führ für wichtige Hintergrundserkenntnisse und Quellenmaterialien.
Die Gespräche und Kommentare haben mitgewirkt. Der wichtigste wirkende Faktor war allenfalls das Kulturmilieu, wo der intellektuelle Geist der Frankfurter Schule fortwährend kraftvoll allgegenwärtig war.
Einen bedeutenden Einfluß auf meine Studien hatten auch die Seminare in Finnland, an den auch deutsche Sachkenner teilnahmen. Ich danke Professor Dietrich Hoffmann aus der Universität Göttingen, der mehrere Male mit den finnischen Erziehungswissenschaftler/innen kooperiert hat, für sein Kommentar und Quellenmaterial. Besonders danke ich Cand.phil. Michael Tischer, der als eine wichtige Erkenntnisquelle über die gegenwärtige Situation im Forschungsgebiete der kritischen Theorie der Frankfurter Schule und der nationalsozialistische Pädagogik tätig war. Ein moralphilosophischer Teil meiner Doktorarbeit über die Ethik der Bildung ist auch von Professor Jürgen Oelkers aus der Universität Bern kommentiert worden.
Am meisten auf meine Forschungsarbeit in der Praxis der finnischen Erziehungswissenschaft hat ohne Zweifel die Forschergemeinschaft der erziehungswissenscaftlichen Fakultät an der Universität Oulu gewirkt. Die Aspekte der kritischen Erziehungswissenschaft sind schon lange Zeit anwesend in den Diskussionen dieser Gemeinschaft gewesen. Die schärfsten kritischen Diskussionen über die Themen meiner Dissertation habe ich mit den folgenden Ouluer Forschern geführt: Seppo Saanio, Ari Kivelä und Esa Pikkarainen. Sie haben auch meine Forschungsarbeit am meisten gefördert. Auch das Interesse, das die Studenten/innen der Erziehungswissenschaft für meine Forschung gezeigt haben, hat als ein antreibender Faktor gewirkt. Die ideen- und wissenschaftsgeschichtliche und philosophische Forschung, die in Oulu gemacht wird, hat ohne Zweifel einen bedeutenden Einfluß auf den Geist, der sich in der Ouluer Forschergemeinschaft eingewurzelt hat.
Ich danke Lektorin Tiiu Kuurme für das Interesse, das sie für meine Forschung in einer Stunde zeigte, wo sie für mich bedeutungslos wirkte. Sie kam nach Oulu aus der estnischen pädagogischen Gemeinschaft, die mir die Ehre gab einen Vortrag über Erziehung, Bildung und geschichtlich-gesellschaftliche Lernen in der internationalen Heino Liimets -Konferenz an der Pädagogische Universität Tallinn zu halten.
In Oulu während der Zeit der Laubfärbung im Herbst 1998
Saila Anttonen
